Wojciech Michałek

 

 

 

 

Coaching für Führungskräfte

Was hat größere Bedeutung für eine gute Führung?

  1. das Erlernen von bestimmten psycholgoischen Methoden und Techniken oder
  2. die persönliche Entwicklung der Führungskraft( Arbeit an sich selbst und am eigenen Wachstum)?
  3. Beides?

Inhalte

  1. Einführung
    • Die Arbeit in einer leitenden Position kann sehr bereichernd sein, bringt jedoch aufgrund der hohen Verantwortung auch eine erhebliche Belastung mit sich. Diese Rolle erfordert zahlreiche Fähigkeiten und geht oft mit einer intensiven Verantwortungsübernahme einher. Es ist herausfordernd, die vielen Aufgaben reibungslos zu bewältigen, da immer wieder Hindernisse wie zusätzliche Konflikte und Missverständnisse auftauchen. Von Führungskräften wird oft erwartet, dass sie Eigenschaften wie Verantwortungsbewusstsein, Klarheit, Empathie und Entschlossenheit besitzen. Gleichzeitig ist es menschlich nicht perfekt in allen Bereichen sein zu können und gewisse Mängel vorhanden zu dürfen. Psychologische Unterstützung im Form Coaching hilft oft, sich in den Bereichen weiterzuentwickeln, in denen man sich unsicher fühlt und  wachsen will.
  1. Bestandteile guter Führung – Praktische Beispiele
    • Gute Führung besteht nicht nur aus dem Erlernen und der Anwendung von Techniken und Methoden, obwohl auch diese wichtig sind. Ein wesentlicher Bestandteil guter Führung ist die Selbstkenntnis. Das bedeutet, sich über die eigenen Fähigkeiten und deren Auswirkungen auf die eigene Position bewusst zu sein. Ebenso entscheidend ist die Arbeit an der persönlichen Entwicklung. Jede Führungskraft hat eine einzigartige Persönlichkeit, und die Art und Weise, wie sie führt, hängt maßgeblich von ihren individuellen Eigenschaften ab.
    • Ein Beispiel: Eine stark personenorientierte Führungskraft, die sich intensiv um das Wohl der Mitarbeitenden bemüht, läuft Gefahr, Unternehmensziele zu vernachlässigen. Die Mitarbeitenden könnten es so wahrnehmen, dass das zwischenmenschliche Wohlbefinden wichtiger ist als die Erfüllung der Aufgaben.
    • Auf der anderen Seite könnte eine stark aufgabenorientierte Führungskraft, die hohe Erwartungen an sich selbst stellt, diese unbewusst auf die Mitarbeitenden übertragen. Mitarbeitende mit unterschiedlichen Persönlichkeiten könnten eine solche Erwartungshaltung als überfordernd empfinden. Dies kann zu erhöhtem Druck führen, was die Effektivität des Teams beeinträchtigen könnte.
  1. Kenntnis der Mitarbeitenden und Teamdynamik

Eine und die gleiche Aussage kann von zwei verschiedenen Mitarbeitenden unterschiedlich interpretiert werden. Die Kenntnis der Individualität der Mitarbeitenden kann dabei helfen, die bestmöglichen Kommunikationsmuster zu wählen.

Beispiel:
Direkte, konstruktive Kritik bei einer Person, die sich in ihrer Position sicher fühlt, kann möglicherweise als Entwicklungschance wahrgenommen werden und motivieren, an sich zu arbeiten. Dieselbe Kritik bei einer Person, die sich in ihrer Rolle unsicher fühlt, kann hingegen Ängste auslösen und die Unsicherheit verstärken, was oft zu einer Schwächung der allgemeinen Leistung über die Zeit führt. In diesem zweiten Fall könnte ein Reflexionsgespräch mit gezielten Fragen hilfreicher sein als direkte Kritik. Wie kann man eine Person von der anderen unterscheiden? Was kann man tun, wenn es nicht möglich ist, alle gut zu kennen? Dies sind Beispiele für Fragen, über die im Coaching reflektiert wird.

  1. Mein Coachingangebot
    • In meiner Arbeit stütze ich mich auf tiefenpsychologische Kenntnisse des menschlichen Verhaltens, sowohl im individuellen als auch im Gruppenkontext. Mein Ansatz integriert Coaching-Methoden mit psychotherapeutischem Fachwissen. Mein Angebot richtet sich an Menschen, die der Meinung sind, dass es neben dem Erlernen bestimmter Techniken und Methoden auch wichtig ist, an der eigenen Persönlichkeit zu arbeiten, um eine erfolgreiche Führungskraft zu sein.

Coaching-Themen

Während des Coachings werden unter anderem folgende Themen behandelt:

  1. Selbstreflexion zur eigenen Position
    • Was bedeutet meine Position für mich? Welche Stärken und Schwächen bringe ich mit? Erlaube ich mir, Schwächen zu haben, und wie kann ich an ihnen arbeiten?
  2. Probleme identifizieren
    • Wo habe ich die größten Probleme, und wo liegen deren Ursachen?
  3. Einflussbereiche klären
    • Was kann ich beeinflussen, und was kann ich nicht beeinflussen? Wo liegen die Grenzen meiner Macht?
  4. Mitarbeiterwahrnehmung
    • Wie erlebe ich meine Mitarbeitenden, und welchen Einfluss hat meine Wahrnehmung auf sie?
  5. Teamanalyse
    • Wie ist mein Team strukturiert, und wie nimmt das Team mich als Führungskraft wahr? Wie möchte ich wahrgenommen werden?
  6. Kommunikation
    • Wie kommuniziere ich mit meinen Mitarbeitenden, und wie wird dies von ihnen aufgenommen? Wird das, was ich vermitteln möchte, tatsächlich so verstanden?
  7. Konfliktlösung
    • Wie gehe ich mit Konflikten um, und wie löse ich sie?
  8. Arbeit und Privatleben
    • Wie beeinflusst meine Arbeit mein Privatleben? Fließen berufliche Angelegenheiten in mein Privatleben hinein?

Ablauf:
Das Erstgespräch dient dem Kennenlernen und der Ersteinschätzung. Es kann über meine Webseite vereinbart werden:
https://psychotherapie-michalek.de/terminvereinbarung/

Bei Fragen können Sie mich gerne telefonisch, per E-Mail oder über das Kontaktformular kontaktieren.

Autor: Wojciech Michalek, Psychotherapeut, Coach

 

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